Die Lettertypen Adlershof

Mit „wahnsinnig“ lassen sich sowohl die Schriften und Maschinen bezeichnen, die in dieser Werkstatt zu finden sind, als auch die beiden Kollegen, die es sich in den Kopf gesetzt haben, diesen Betrieb zu übernehmen. Er gehörte einem der letzten Berliner Buchdrucker, dem es nicht gelungen war, ihn unter kommerziellen Bedingungen zu erhalten.

Über die vom Erlöschen bedrohten Tätigkeiten bei Schrift, Druck und Papier haben wir im Eingangsbeitrag zu dieser Website geschrieben. Ralf Fischer (der wahnsinnige Buchbinder)  und Daniel Klotz (der verrückte Schriftsetzer) sind dort als Partner aufgeführt in unserem Projekt, das die gesammelten Maschinen, Schriften und Gerätschaften erhalten und wieder in Gang setzen will. Noch arbeiten wir alle getrennt an drei Orten und haben nirgendwo genügend Platz. Das soll sich ändern, damit bald diese wunderbaren Schätze wieder zeigen können, was in ihnen steckt und was wir damit machen können.

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Buchbinderei buks! Wilhelmstraße 108

buks! ist eine Neugründung, die 2004 aus drei aufgegebenen Bereichen einer traditionsreichen Berliner Buchbinderei hervorging. Handwerkliche Kompetenz und Erfahrung konnten vom neuen Team erhalten werden und wurden ergänzt durch Dynamik, Flexibilität und Effizienz. So konnten tradierte Kunden und das Wissen über ihre Produktionen übernommen und neue hinzugewonnen werden.

In der Nische Buchdeckenherstellung und Buchdeckenveredelung in kleineren Auflagen fühlen wir uns wohl, denn hier lässt sich unserer Qualitätsanspruch am besten verwirklichen. Auch in der Produktion verstehen wir unsere Arbeit als Dienst am Kunden, dessen Bedürfnisse uns insbesondere auch bei der Handfertigung in der Sortimentsarbeit sehr am Herzen liegen.

Eine Auswahl dieser Maschinen zeigen wir hier. Auch wenn die meisten davon dem Laien nicht viel sagen werden, gibt das doch einen Einblick in die komplexe Tätigkeit der Buchbinderei. Ohne Maschinen könnte Ralf auch von Hand arbeiten, aber ohne ihn oder seine Mitarbeiter läuft keine der Maschinen.

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Galerie P98a Potsdamer Straße

In dieser ehemaligen Mädchenmalschule in Berlin-Schöneberg hat Erik Spiekermann seine Sammlung von Andruckpressen und Satzschriften untergebracht. Jan Gassel und Sonja Piek haben ihren Heidelberger Tiegel und zwei weitere Andruckpressen beigetragen. Hier wollen sie versuchen, die Technik des Buchdrucks mit beweglichen Lettern neu aufzustellen für das digitale Zeitalter. Darüber mehr in der Beschreibung des Projektes SchriftDruckPapier, zu dem auch die Buchbinderwerkstatt buks! und die Druckerei der Lettertypen gehören.

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